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9. Februar 2010 - Es schneit.

Es schneit und schneit in unserer schönen Heimat. Lars und Anton haben den Schnee von den Dächern geräumt, so dass die Gebäude durch das Gewicht des Schnees nicht beschädigt werden.

Helena hat nun das Kalb von Viktoria, einen Hirsch, getauft. Das Kalb erhielt den Namen Ask. Sollte Viktoria erneut Nachwuchs bekommen, wird Ask in ein anderes Gehege umziehen.

Auf dem Bild nebenan sehen Sie Ask.

      

                                                                  

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3. Februar 2010 - Eine neue Homepage

Jetzt haben wir eine neue Homepage erstellt, die Ihnen hoffentlich gefallen wird. Im Elchblogg wollen wir sie über das Leben im Elchpark auf dem Laufenden halten.

2. August 2009 - Urlaubszeit

Nun ist es schon eine Weile her, dass wir unseren Kalle nicht mehr bei uns haben. Es war für uns eine schwere Zeit. Trost erhielten wir von vielen Menschen, die mit uns über das, was mit Kalle geschehen ist, reden wollten.

Das Leben im Elchpark geht weiter. Jetzt befinden wir uns mitten in der Urlaubszeit. Den Elchen geht es gut, sie mögen aber am meisten die Tage, an denen es bewölkt ist.

Daniel liegt meistens bei seiner Futterkrippe, käut wieder und zeigt sich den Touristen. Im Dickicht befindet sich Viktoria mit ihren zwei Kälbern, die bald zwei Monate alt werden.

In einem anderen Gehege befindet sich Moltas, dessen Geweih mit jedem Tag, der verstreicht, größer und größer wird.

Moa und ihren zwei Kälbern geht es gut. Die Kälber sind sehr lebendig und kommen immer wieder zum Gehegezaun gesprungen, um sich den Besuchern aus nächster Nähe zu zeigen.

Molly ist etwas vorsichtiger und um ihr Kalb besorgt. Sie hält sich am liebsten im nördlichen Teil des Geheges auf.

Bleibt nur noch über Mollina zu berichten, die sich in einem eigenen Gehege befindet. Ihr geht es sehr gut und sie ist ein richtiger Vielfresser geworden. . Sie steht gerne an der Futterkrippe und frisst Kräuter bzw. das was im Unterholz wächst und Pellet.

 

16. Juni 2009 - Das Ende

Heute Abend erhielten wir den Bescheid von der Naturschutzbehörde und der Provinzregierung: Kalle dürfe nicht am Leben bleiben. Nur ein wenig später kamen die Polizei und ein diensthabender Tierarzt. Unser Kampf um das Weiterleben von Kalle war beendet.

Wir wollen allen danken, die uns und Kalle in dieser Zeit unterstützt haben.

7. Juni 2009 - Aufregung im Elchpark

Eine aufregende Woche im Park liegt hinter uns. Am Donnerstag, den 4. Juli, kam die Polizei, um Kalle zu holen und zu töten. Das, was wir für dieses Tier getan haben, Rettung eines Tierlebens und dessen Aufzucht, war ungesetzlich. Aus diesen Gründen sollte Kalle, laut Staatsanwalt getötet werden. Doch wollten wir anders. Wir sperrten ihn in das gleiche Gehege wie die restlichen neugeborenen Kälber. Somit war es für die Polizei unmöglich herauszufinden, welches der Kälber Kalle war. Die Polizei gab auf und Verhandlungen sollten wieder aufgenommen werden.

Am Freitag, den 5. Juli, überklagten wir den Gerichtsbeschluss, der die Tötung Kalles vorschrieb. Jetzt liegt die Zukunft Kalles in der Hand des Gerichtes. Wir hoffen darauf, dass das Gericht das Verfahren einstellt und Kalle somit am Leben bleiben darf.

Gleichzeitig wollen wir allen Menschen danken, die sich für uns einsetzen und uns in diesen Tagen unterstützen. Das gibt uns viel Kraft und Energie, um auch weiterhin für Kalle kämpfen zu können.

Kalle lässt ausrichten, dass er wohlauf ist und das Leben genießt.

29. Maj 2009 - Kalle wächst

Am Mittwoch, den 19. Mai, ging es Kalle schlecht. Er hatte Probleme, seine Körpertemperatur zu halten und auf eigenen Beinen zu stehen. Durch unseren Tierarzt in Uppsala wurden ihm Antibiotika und Kortison verschrieben. Er bekommt jede dritte Stunde Futter und auch Gehtraining, um die Muskulatur in Gang zu halten. Regelmäßig wird seine Temperatur gemessen und sein Urin und Stuhlgang werden kontrolliert.

Am Samstagnachmittag kam nun die Wende. Es ging mit Kalle aufwärts. Er ging kürzere Strecken und schaffte es auch seine Körperwärme aufrecht zu erhalten.

In seinem neuen zu Hause findet sich Kalle mehr und mehr zurecht. Er geht selbst in sein Ställchen und legt sich, wenn es ihm passt. Er hat auch damit begonnen, umherzuspringen und sein neues zu Hause auszuforschen. Für uns sind dies Zeichen, dass es ihm gut geht.

Wir können auch davon berichten, dass es den anderen Kälbern in unserem Park gut geht und dass diese wachsen und gedeihen.

Moltas und Daniel wächst Geweih, Viktoria hingegen hat noch keinen Nachwuchs bekommen.

17. Mai 2009 - So bekamen wir Kalle

Am Sonntag, den 17. Mai, bekam Lars einen Telefonanruf von einer Familie aus Alfta/Hälsingland. Diese Familie hatte ein einsames Elchkälbchen auf einem Weg unweit ihres Hauses gesichtet. Nachdem diese Familie das Kälbchen den ganzen Tag beobachtet und auch mit der Polizei gesprochen hatte, rief sie uns an und fragte, ob wir uns nicht des Kälbchens annehmen könnten.

Lars und Petter fuhren zu besagter Familie und holten das Kälbchen, das wir Kalle tauften, ab. Zur Zeit wohnt Kalle in dem Ställchen, dass wir extra gebaut haben, um einsamen Kälbern eine Zuflucht geben zu können.

Kalle säuft alle drei Stunden, bekommt Kuhmilch und auch eine Breimischung für Kälber.

Kalle hat ein paar anstrengende Tage hinter sich. Er versuchte seine Mutter anzulocken. Jetzt hat er sich beruhigt, frisst, schläft und sammelt Kraft.

12. Mai 2009 – Kälber im Elchpark

Molly und Moa haben jeweils zwei Kälber geboren. Molly bekam ihre Kälber am 11. Mai, Moa bekam ihren Nachwuchs einen Tag später. Leider verlor Molly eines ihrer beiden Kälber, das sich ein Bein brach und diesen Verletzungen erlag.

Molly hält sich zusammen mit ihrem Kalb gern in der Nähe des Aussichtsturmes auf. Ihr Kalb scheint zu wachsen und gedeihen.

Moa hingegen zeigt gern ihre Kälber an der Futterkrippe und befindet sich sehr oft am Wasserdamm, wo sie etwas herumplanschen kann.

Moltas bewegt sich wie ein stolzer Vater.

Ob Viktoria ein Kalb gebiert oder nicht ist weiterhin unklar. Wir können in ihrem Falle nur abwarten.

Copyright © Petter Arkesjö